Elterninfo

Schülercoaching nach dem Cadolzburger Modell – Was ist das?

Dieses Schülercoaching ist ein Ehrenamt, bei dem lebenserfahrene Erwachsene Zeit an Jugendliche spenden, um sie in der letzten Phase ihrer Schullaufbahn unterstützend und vertraulich zu begleiten, zu beraten und zu fördern. Die Stiftung „Der Schülercoach“ hat seit 2005 mehr als 2000 Jugendliche auf dem Weg ins Erwachsenwerden begleitet.

Nutzen für Jugendliche
  • Wohlwollender Ratgeber für alle Lebenslagen
  • Zuverlässige Vertrauensperson mit Lebenserfahrung
  • Zusätzlicher Vermittler und Impulsgeber
  • Erweiterung des sozialen Umfeldes
  • Wird nur aktiv auf Wunsch des Jugendlichen
  • Dauerhafte und unterstützende Begleitung bei Bedarf bis zum Schulabschluss
Nutzen für Eltern
  • Einverständnis der Eltern ist Voraussetzung
  • Kompensation von Zeitmangel
  • Weitere Bezugsperson während der Pubertätsphase, aber mit Abstand
  • Erweiterung des Horizontes für die Jugendlichen
  • Überprüfte und bekannte Kontaktperson (Führungszeugnis)
  • Schülercoachs sind in ein Netzwerk eingebunden und arbeiten nach einem jahrelang erprobtem Vorgehensmodell
  • Ehrenamtliche Schülercoachs erbringen diese Leistung kostenfrei
Wie funktioniert Schülercoaching?
  • Sorgfältige Auswahl von Schülercoaches durch die Stiftung „Der Schülercoach“
  • Ein Jugendlicher und ein Schülercoach schließen sich zu einem Tandem in einer 1:1 Beziehung zusammen
  • Das Tandem wird meist am Ende der 6./Anfang der 7. Klasse gebildet und kann bis zum Schulabschluss bestehen.
  • Regelmäßige Treffen des Tandems in lockerer Atmosphäre rund um Themen, die den Schüler bewegen, z.B. Berufswahl, Freundschaft, schulische Leistungen, Freizeitverhalten usw.
  • Der Schülercoach stimmt sich mit anderen Schülercoachs der Stiftung ab, wobei die Vertraulichkeit gewahrt bleibt.
Was leistet ein Schülercoach (w/m) nicht:
  • Er ist kein Ersatz für Eltern oder Freunde
  • Er ist kein Erzieher
  • Er ist kein Moderator für Freizeitgestaltung
  • Er ist kein Nachhilfelehrer / Hausaufgabenbetreuer
  • Er betreibt keine Jugendgruppe, keinen Sportverein
  • Er ist keine Hol- und Bringdienst
Wer kann Schülercoach werden?
  • Jede(r) Erwachsene mit gutem Leumund und Freude am Umgang mit Jugendlichen, also auch die eigenen Eltern. Allerdings haben die Eltern einen Erziehungsauftrag, was manchmal zu Spannungen führen kann. Ein Außenstehender ist freier und kann in manchen Situationen neutraler auf den Jugendlichen eingehen und somit Spannungen im Umfeld des Jugendlichen entgegenwirken.